Dein Tresor für den Velohelm
Der Helmtresor ist mehr als nur ein Gadget: Er schützt Deine Helm vor Regen und Diebstahl. Mit dem Helmtresor kannst Du Deinen Helm getrost am Velo lassen und musst ihn nicht mit Dir herumschleppen. Der Helmtresor ist absolut wasserdicht und ein feines Stahldrahtnetz schützt Deinen Velohelm vor Langfingern. Der Helmtresor ist ganz einfach zu gebrauchen: Leg Deinen Velohelm auf den Sattel, Stülpe den Helmtresor darüber, wickle das Stahldrahtseil um die Sattelstange und hänge die Schlaufe in Deinem Veloschloss ein. So ist Dein Helm immer trocken und sauber, wenn Du ihn brauchst. Der Helmtresor kann klein zusammengefaltet und in einem Täschchen versorgt werden. Dank Klettverschluss lässt sich der Helmtresor während der Fahrt ganz einfach am Rahmen Deines Velos befestigen. Noch ist der Helmtresor ein absoluter Geheimtipp: Bestelle Deinen Helmtresor hier zum Preis von CHF 30.00 (exkl. Versandkosten).
Zeitreise vom «Drahtesel» bis zum Hightech-Rad
Im ehemaligen Restaurant Du Pont in Brügg bei Biel hat der passionierte Veloliebhaber Edy Arnold ein Velomuseum eingerichtet. Seit Mitte 2009 zeigen über 500 Fahrräder die Geschichte und Entwicklung des Fortbewegungsmittels und Sportgeräts auf. Das Velomuseum beherbergt alle Arten von Velotypen, dies reicht von Laufmaschinen ohne Pedalen aus dem Jahr 1817 bis zu hochmodernen Sportgeräten der Gegenwart. Illustriert wird die Zeitreise des Fahrrads durch Anschauungsmaterial wie Plakate, Programme und Velokleidung. Für Arnold zählt vor allem der immaterielle Wert seiner Sammlung, die er über Jahre hinweg zusammen getragen und grösstenteils von seinen Reisen mit in die Schweiz gebracht hat. Das Velomuseum an der Hauptstrasse 5 ist jeweils Samstag und Sonntag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr für Besucher geöffnet. Gruppen können sich auch am Dienstag oder Donnerstag anmelden. Der Eintritt ist frei.
Pionierarbeit aus Norwegen: der Velo-Lift
Trondheim ist eine kleinere Stadt in Norwegen und vor allem bekannt, weil das Hurtigruten-Schiff regelmässig im dortigen Hafen anlegt. Neben den üblichen Sehenswürdigkeiten wie Hafen und bunten Häusern hat die hügelige Kleinstadt auch etwas Besonders zu bieten: den ersten Velo-Lift der Welt. Der «Sykkelheisen Trampe» ist 130 Meter lang, wurde 1993 gebaut und erleichtert den Velofahrern den steilen Aufstieg: Einfach mit dem Fahrrad hinstellen, ein Fuss auf dem Pedal behalten und den anderen Fuss auf den Velo-Lift stellen – und schon geht es den Hügel hinauf. Obwohl – so einfach scheint es doch nicht zu sein, wie das Video zeigt.
Velohelm-Tragen: der neue Trend?
Zum Velofahren gehört ein Helm: Das finden zumindest 44 Prozent aller Velofahrer. Das sind so viele wie noch nie. Vermehrt mit Helm unterwegs sind die 45- bis 59-Jährigen und die über 60-Jährigen. Zum Helmtragen motiviert haben neben der Kampagne «Love Velo – Immer mit Helm» sicherlich auch die Diskussion über das Helmobligatorium für E-Bike-Fahrer. Seit dem 1. Juli ist es Pflicht, auf sogenannten schnellen E-Bikes (Tretunterstützung von 25 bis 45 km/h) einen Velohelm zu tragen. Aber auch auf langsameren Modellen macht das Helmtragen Sinn. Das sehen auch die E-Biker selbst so: nur gerade jeder Dritte wagt sich ohne Helm auf sein E-Bike. Na denn: Helm auf und gute Fahrt!
Fabian Cancellara und die LOVE-VELO-Kampagne
Fabian Cancellara möchte Velofahrer zum Helmtragen animieren und setzt sich deshalb als Botschafter für die Velohelmkampagne LOVE VELO ein. Sein Engagement soll einen zusätzlichen Anstoss geben, dass mehr Fahrer den Entschluss fassen, ihren Kopf zu schützen. Cancellara kennt die Gefahren, welche beim Fahrradfahren ohne Helm lauern genau. Bisher hatte er jedoch noch keinen Sturz bei dem der Helm kaputt ging. Trotzdem sind er und seine Teamkollegen immer mit Helm unterwegs: „Bei uns im Team ist es ein No-go, keinen Helm zu tragen.“ Auch privat ist Fabian Cancellara nicht ohne Schutz am dem Rad anzutreffen. Den Helm setzt er auch dann auf, wenn er mit seiner Familie einen Ausflug macht. Cancellara fügt an, dass die Helme im Vergleich zu früher viel besser geworden sind, modern aussehen, leicht und gut durchlüftet sind. Auch die Frisur lässt er nicht als Ausrede durchgehen; „Das ist doch das kleinste Problem, es gibt einfache Möglichkeiten dem Abhilfe zu schaffen.”
Tour de Suisse – früher und heute
Die Tour de Suisse ist der grösste Schweizer Sportanlass und gilt als eines der wichtigsten Etappen-Strassenrennen der Welt. Bereits 1933 konnte das Rennen zum ersten Mal durchgeführt werden und wird seither, mit Ausnahme in den Kriegszeiten, jährlich wiederholt. Im letzten Jahr wurde die 75. Austragung gefeiert. Im Vergleich zu den Anfängen hat sich die Landesrundfahrt in vielen Punkten verändert. Während an der ersten Tour de Suisse 27‘500 Schweizer Franken Preisgeld an die Fahrer ausgeschüttet wurden, betrug die Gesamtsumme im letzten Jahr beachtliche 166‘200 Franken. Bei der Erstaustragung beteiligten sich 60 Fahrer, wovon ein Fünftel der Teilnehmer Schweizer sein musste. An der diesjährigen Tour de Suisse starten 160 Fahrer mit ihren Teams aus der ganzen Welt.
Die nächste Austragung der Tour de Suisse findet vom 09. bis am 17. Juni 2012 statt. Das Rennen ist in 9 Etappen unterteilt, die durch die ganze Schweiz führen. Als Fahrer mit dabei ist auch Kampagnenbotschafter Fabian Cancellara.
E-Bikes: mit viel Power unterwegs
Elektrofahrräder werden immer beliebter – zu Recht. E-Bikes bieten ein tolles Fahrgefühl: locker in die Pedale treten, rasch vorankommen und jede Steigung leicht bewältigen. Auch lange Pendlerstrecken sind auf dem E-Bike gut machbar. Das Angebot an verschiedenen E-Bike-Modellen ist fast unübersichtlich. Wichtig ist, dass das E-Bike den eigenen Bedürfnissen entspricht. Eine Entscheidungshilfe bieten die Testberichte des «Kassensturz» oder des «VCS Magazin». Durch die höhere Geschwindigkeit nimmt aber auch das Unfallrisiko zu. Gerne geben wir Ihnen Tipps für Ihre Sicherheit auf dem E-Bike. Übrigens: Das Tragen eines Velohelms ist für Fahrende von schnellen E-Bikes mit einer Tretunterstützung bis 45 km/h ab dem 1. Juli 2012 obligatorisch. Weitere Infos zu rechtlichen Bestimmungen finden Sie hier.
Velo-Tipps für den Frühling
Jährlich werden auf Schweizer Strassen 900 Velofahrende schwer und 40 tödlich verletzt. Mach dein Velo jetzt frühlingsfit, denn auch die Wartung gehört zur Unfallprävention: Reifen, die feine Risse aufweisen oder kein Profil mehr haben, müssen gewechselt werden. Die korrekte Wirkung der Bremsen ist überlebenswichtig. Die Bremsklötze müssen ausreichend dick, die Bremshebel gut greifbar und die Seilzüge leichtgängig sein. Sehen und gesehen werden: Auf einwandfrei funktionierende Beleuchtung achten. In heller Kleidung, möglichst mit zusätzlichen retroreflektierenden Leuchtstreifen (gibt's in Sport- und Velogeschäften) wirst Du zudem von den anderen Verkehrsteilnehmenden früher gesehen. Mehr Tipps finden Sie hier.
Danny MacAskill – Breakdancer auf einem Bike
Danny MacAskill ist im schottischen Dunevegan, auf einer abgelegenen ländlichen Insel, aufgewachsen. Bereits als er mit vier Jahren das Radfahren erlernte, wurde das Biken zu seinem Leben. Vor allem die Disziplin Trial hat es ihm angetan. Trial wird grundsätzlich mit Rädern ohne Federung und ohne Sattel gefahren. Natur als auch Städte (Urban- oder Street-Trial) bieten attraktive Hindernisse, denn gefahren wird überall, wo es möglich ist. Trial kann aber auch als Wettkampfdisziplin ausgeübt werden. Am 19. April 2009 hat der damals 23-jährige Bike Trial Fahrer das Video «Inspired Bicycles» auf YouTube veröffentlicht. Über Nacht wurde das fünfeinhalbminütige Video mehrere Tausend Mal angeklickt. Der Erfolg hat in Dannys Leben einiges verändert. Seine Fähigkeiten auf dem Bike haben ihn zu einem globalen Sportstar gemacht und zahlreiche Werbeverträge und Sponsoren eingebracht. Noch 2009 gab MacAskill seine Beschäftigung als Fahrradmechaniker auf, um sich in Edinburgh ganz seiner Stunt-Gruppe The Clan und dem Bike Trial zu widmen. Danny MacAskill hat in Zusammenarbeit mit seinem Freund Dave Sowerby zwei weitere Videos aufgenommen und veröffentlicht: «Way Back Home» (2010) und «Industrial Revolutions» (2011). Diese beiden Videos konnten an den Erfolg anknüpfen und der Welt zeigen, was mit einem Bike und ein paar Hindernissen alles möglich ist.
Der Schweizer Velo-Pionier aus den USA
Der Kalifornier Butch Gaudy war zuerst Hotelier und Töfffahrer, bevor er zum Velo fand. Er liess sich in Bern nieder und entwickelte die wohl ästhetischsten Fahrräder. Mit Butch ist ein US-Amerikaner zum Schweizer Velo-Pionier geworden. Er gilt als Visionär und Doyen der Schweizer MTB-Szene. 1984 brachte er als einer der ersten das Mountainbike nach Europa. «Aufs motorlose Bike kam ich erst, als coole Jungs mit dickbereiften Clunkern bergab schneller waren als ich auf meiner Harley.» Die in den 1970-er Jahren entwickelten Clunker sind die Vorgänger der Moutainbikes.
I love my brain
Das Licht fällt schräg durch das Blattwerk. Die Luft ist warm, der Trail ist trocken. Wir sind auf dem Bike-Parcours im Sense-Oberland unterwegs. Über drei Kilometer schlängelt sich der abwechslungsreiche Pfad in die Tiefe. Der Abschnitt ist flowig – von unten geben die Wurzeln der Federgabel viel Arbeit – mein ortskundiger Vordermann rollt wie auf Schienen dahin. "Da musst du links"! schreits von vorn und leicht verzerrt vom Fahrtwind. Und schon erscheint in meinem Blickfeld ein kleines, weisses Schild mit einem schwarzen Pfeil an einem Baum. Der Pfeil zeigt nach Links. Links ist da, wo meine Hand die Vorderrad-Bremse bedient. Der Trail teilt sich in zwei Stränge – unter mir ist nur noch Luft. Mein Vorderrad sinkt auf den Boden, das Tauchrohr meiner Federgabel nickt bis zum Anschlag ein, mein Hinterrad steigt in den Himmel. Ich rotiere erdwärts um den Lenker und sitze neben meinem Bike. Der Helm hat einen Spalt, nichts tut weh. Warum bin ich rechts am Baum vorbeigefahren? Da war doch dieser Pfeil! Ein mirakulöses Organ, dieses Gehirn. Wir fahren weiter. Ich hatte doch auch eine Brille auf – wo ist denn die?
Velohelm-Experiment
Machen Sie den Test (oder die Probe aufs Exempel, wie es so schön in der Werbung heisst): Bestellen Sie beim VCS einen Mini-Helm aus Sagex, legen Sie ein Ei hinein und lassen Sie den Helm aus einem Meter Höhe fallen. Danach wiederholen Sie das Ganze ohne Helm. Mit Helm bleibt das Ei ganz, ohne Helm kann man das Ei danach nur noch als Rührei in die Pfanne schlagen. Wenn man sich dasselbe mit seinem Kopf vorstellt, stellt sich ein veritables Aha-Erlebnis ein.



